Intensivtraining vom 16. bis 20.08.2011
In dieser Woche waren dabei: Bea und Kim, Marcia und Bernd, Ida und Tatjana, Gerd machte auch kurzfristig mit.
Hochmotiviert begannen wir am Dienstag den Unterricht. Da wir jeweils zu zweit auf dem Reitplatz waren, konnte jeder in Ruhe seine (eigenen) Übungen durchführen. Die eine Reiterin übte Gallopieren, die nächste wichtige Basics, für mich (Bernd) stand besonders Vorwärts-Abwärts-Dehnungshaltung auf dem Plan, annehmen, nachgeben, stellen, biegen...
Im Laufe der Tage wurde es für uns immer besser und man merkte die Begeisterung der Teilnehmer. Am Freitag wurde es richtig spannend. Es ging raus ins Gelände mit 6 Reiterinnen und einem Reiter. Es war ein Marsch Richtung Spreeler Mühle und dauerte bald 3 Stunden. Es war kein Ausritt zum dahinzockeln, sondern es ging auch richtig bergab und bergauf. Wir mussten auch mal absteigen, um einen steilen Weg zu einem Bach hinunter zu kommen und ihn dann zu durchqueren. Das alles meisterten wir! Einmal hatte ein Pferd irgendwo zwischen den Bäumen und Ästen, an denen wir vorbei mussten, seine Trense gelockert,welche auf einer Seite runter hing. Das waren ich und Monty. Da ich zuerst dachte, das SnafleBit wäre weg, rief ich laut STOPP und Andrea konnte uns vom Pferd aus helfen! Da braucht man nicht für absteigen..(!).Zum Schluss mussten wir noch die Landstraße Richtung Hof Luthe im Trab überqueren und hatten es geschafft! Was haben wir gelernt? Auch im Gelände auf alles zu achten, auf die "Führperson" zu hören und schnell reagieren können!
Am Samstag, dem letzten Trainingstag, übten wir reiten über eine Holzbrücke auf dem Platz und auch reiten zwischen Stangen. Dazu gab es noch neue ausgedachte Begriffe fürs reiten, so das man wusste, wenn Andrea rief " denk an den Schwan " und " achte auf den Delfin ", " Kran ist nicht richtig ", was man zu tun hatte. Eine abschliessende Videoanalyse zeigte dann auch schön, was wer wie umgesetzt hatte, wo es noch Probleme gab oder auch nicht mehr (oder wo neue hinzu kamen...).
Damit waren die Trainingstage vorbei und alle sehr zufrieden. Diejenigen, die von ausserhalb kamen, freuten sich, das Gelernte dann zuhause umzusetzen und weiter zu üben.